Namensgeber

Gugelturm

Gugelturm (2012)

Der Gugelturm ist ein Aussichtsturm auf dem Gugel (998 m) bei der Gemeinde Herrischried im Hotzenwald. Das in den Jahren 1971 bis 1974 vom Schwarzwaldverein errichtete Bauwerk ersetzte einen glockenförmigen Vorgängerbau von 1929/1930. Es ist 30,5 m hoch, die Aussichtsplattform befindet sich auf einer Höhe von 16 m. Als Unterbau dienten zunächst drei Douglastannen, die jedoch 1990 durch Leimbinder ersetzt werden mussten.

Die Aussicht vom Gugelturm umfasst den Südschwarzwald mit dem Hotzenwald, den Randen, das Hochrheintal und den Schweizer Jura. Bei guter Sicht kann man die die Vogesen und die Schweizer Alpen sehen.

Quelle: Wikipedia

 

Dunieschenke

Abgebrannt: Die Dunieschänke im Eichholz. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Foto:  Schneider

Abgebrannt: Die Dunieschänke im Eichholz. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Foto:  Schneider

 

Uslar. Nach mehreren Überprüfungen und der Spurensuche unter anderem mit Beamten eines Fachkommissariats und mit Spezialgerät steht für die Polizei fest: Sie geht nach dem Fall der durch zwei Feuer zerstörten Dunieschänke im Eichholz bei Uslar von Brandstiftung aus.

Aufgrund der Spurenlage nimmt die Polizei nach Angaben eines Sprechers an, dass das erste Feuer gelegt wurde, vermutlich im Brennholzhaufen hinter dem Holzhaus. Die Dunieschänke, das letzte Ausflugslokal im Uslarer Land, war am Montagabend um 20 Uhr durch ein Feuer zunächst in Mitleidenschaft gezogen worden und bei einem zweiten Brand ab 1.35 Uhr nahezu vollständig abgebrannt. Die Polizei spricht von einem Totalschaden in Höhe von 75 000 Euro. Die Brandstelle selbst ist seit Mittwoch von der Polizei wieder freigegeben worden.

Ein technischer Defekt kommt als Brandursache für das erste Feuer nicht in Frage, sagt die Polizei. Alle Gerätschaften und Leitungen waren nach dem ersten Feuer überprüft worden. In der Dunieschänke arbeitete Inhaber Harry Leuschen vor allem mit Gas und Batterien. Einen Stromanschluss hatte das Lokal nicht. Und an den Geräten wurden laut Polizei keine Defekte gefunden.

Die Polizei schließt in der Folge nicht aus, dass der Täter nach dem ersten Einsatz der Feuerwehren in der Nacht zurückkam und nochmals Feuer legte. Die Polizei sagt aber auch, dass eine Selbstentzündung nicht auszuklammern sei.

Denn trotz des Einsatzes einer Wärmebildkamera sei nach Ansicht von Experten der Polizei auch klar, dass kleine Zündquellen nicht immer durch die Kamera entdeckt werden könnten: Das Gerät gebe keine absolute Sicherheit, dass keine Glutnester mehr vorhanden seien. Beispiel: Die Kamera könne keine Zündquellen hinter dicken Brettern finden, heißt es.

Die Polizei setzt die Ermittlungen nun in Sachen Brandstiftung fort und startet einen Aufruf: Gibt es noch Zeugen, die am Montagabend irgendetwas Verdächtiges im Eichholz, an der Kreisstraße 444 und an der Dunieschänke gesehen haben? Hinweise sind an das Polizeikommissariat Uslar, Tel. 05571-926000, zu richten. (fsd) Mehr unter www.hna.de/uslar

Quelle: www.hna.de